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PfiLa 2026 - eine Reise durch die Zeit

Die Zeitmaschine - eine verschollene Nachfahrin von Baden-Powell und ein unvergessliches Pfingstlager. Somit ein echtes Pfadfinderabenteuer, bei dem Vergangenheit und Gegenwart am Lagerfeuer magisch verschmelzen.

Das heurige Pfingstlager stand ganz im Zeichen eines Abenteuers, das selbst erfahrene Pfadfinder nicht alle Tage erleben - einer echten Zeitreise. Schon bei der Ankunft merkten die Teilnehmer, dass diesmal etwas Besonderes in der Luft lag. Ein alter Bauer – verschroben, aber mit funkelnden Augen – begrüßte die Gruppe und erzählte von seiner größten Erfindung: einer funktionierenden Zeitmaschine.

Doch das war erst der Anfang. Eine Nachfahrin von Baden-Powell war ebenfalls angereist. In ihren Händen hielt sie ein altes, abgegriffenes Buch – darin eine persönliche Widmung von BiPi selbst. Ein Schatz, der Generationen überdauert hatte.

Neugierig und mutig, wie Pfadfinder nun einmal sind, stieg sie in die Zeitmaschine, um die Vergangenheit zu erkunden. Doch plötzlich ratterte und krachte es, Zahnräder sprangen, Funken flogen – und mit einem grellen Lichtblitz verschwand die Frau. Die Maschine war zerstört, die Zeitreise abgebrochen, und niemand wusste, in welcher Epoche sie gestrandet war.

Um die Zeitmaschine zu reparieren, brauchte der alte Bauer dringend Hilfe. Und so begann ein Lager voller Herausforderungen: Jede Stufe erhielt eine eigene Aufgabe – mal knifflig, mal sportlich, mal kreativ. Nur wer sie meisterte, bekam ein wichtiges Ersatzteil für die Reparatur.

Teil für Teil wuchs die Maschine wieder zusammen – ein Zahnrad hier, ein Kupferrohr dort, ein mysteriöser Kristall als Energiequelle. Und schließlich, nach vielen Stunden voller Einsatz, gelang das Unmögliche: Die Zeitmaschine erwachte wieder zum Leben.

Mit einem tiefen Brummen öffnete sich die Tür – und die verschollene Nachfahrin trat heraus, erschöpft, aber lächelnd. Sie war wieder im Jetzt angekommen.

Beim großen Lagerfeuer am Abend erreichte das Abenteuer seinen Höhepunkt. Die Flammen loderten, Funken stiegen in den Nachthimmel – und plötzlich trat eine Gestalt aus dem Dunkel. Ein Mann mit Hut, Stock und einem warmen, wachsamen Blick.

Baden-Powell. Persönlich.

Er sah sich um, betrachtete die Kärntner Pfadfinder, ihre Gemeinschaft, ihren Einsatz, ihre Freude. Und er lächelte. Er sagte, dass es ihn tief berühre, wie lebendig seine Werte auch nach all den Jahrzehnten geblieben sind: Freundschaft, Hilfsbereitschaft, Abenteuerlust und der Mut, die Welt ein Stück besser zu hinterlassen, als man sie vorgefunden hat.

Für einen Moment schien die Zeit stillzustehen – Vergangenheit und Gegenwart vereint im Schein des Feuers.

Als das Pfingstlager endete, war allen klar, diese Zeitreise war mehr als nur ein Spiel. Sie war eine Erinnerung daran, woher wir kommen – und wohin wir gehen.
Ein Lager voller Geschichte, Gemeinschaft und echter Pfadfinder-Magie.